Taschengeldsteuer

15. Mai 2007 § Ein Kommentar

Im Kanzleramt. Angela Merkel sitzt in ihrem Büro. Elvira Drobinski-Weiß kommt hinein gestürmt.

Elvira: „Angie! Die Kinder! Wir müssen was für die fetten Kinder tun!“

Angie: „Ich bin dabei! Worum geht es?“

Elvira: „Also, ich hab da ´ne Freundin. ´ne gute Freundin und die hat zwei Kinder. Beide sind viel zu fett und jetzt fragt sich mich, ob ich da vielleicht was machen könnte, so als Abgeordnete. Ich hab natürlich erstmal ja gesagt. Was soll man auch sonst sagen?“

Angie: „Jaja, ich kenn´ das. Kaum war ich Kanzlerin, wollten alle was. Lass die Straße ausbessern, ich will das mein Chef ausgewiesen wird usw. Aber wenn man drin steckt, steckt man eben drin. Kriegen die Blagen vielleicht zuviel Taschengeld, das die sich ständig was süßes kaufen?“

Elvira: „Genau. Die hauen ihr ganzes Geld auf den Kopf für Snickers und Mars und sowas.“

Angie: „Sag ihr doch, sie soll das Taschengeld kürzen.“

Elvira: „Hab ich mir auch schon überlegt. Aber es liegt mir fern, mich in anderer Leute Erziehungsmethoden einzumischen.“

Angie: „Verstehe. Vielleicht kann die Uschi v. d. Leyen da was machen?“

Elvira: „Hab ich auch schon dran gedacht. Ich dachte, wir könnten die Höhe des Taschengeldes per Gesetz bestimmen. Wir würden uns nach Alter oder nach Größe oder nach Geschlecht richten, oder sowas. Aber die fand den Vorschlag nicht so toll, weil ihr dann die eigene Brut auf´s Dach steigt, hat sie gesagt. Sie klang auch irgendwie genervt…“

Angie: „Und jetzt?“

Elvira: „Wir könnten die Mehrwertsteuer auf Süsses erhöhen.“

Angie: „Gute Idee. Jetzt, wo die Wirtschaft brummt macht das Sinn. Da können wir ordentlich dran verdienen.“

Elvira: „Was?“

Angie: „Äh, ich meine… Da sollen die Leute mal sehen, dass sie lieber was günstiges kaufen, wie zum Beispiel eine gesunde und günstige Karotte.“

Elvira: „Ja und die schmeckt auch gut.“

Angie: „Jaja, die schmeckt köstlich… Also, so machen wir´s. Du erzählst es den anderen, und ich red nochmal mit Uschi. Falls wieder alle unsere Idee mies finden, können wir mit der Taschengeldregelung vielleicht noch ein Ass aus dem Ärmel zaubern. Denn wenn die rechtskräftig wird, können wir uns endlich eine Taschengeldsteuer leisten.“

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