Zum Glück gibt es die pulsierende Libido, die oftmals dafür sorgt, dass liebe Menschen, suchend nach der ganz besonderen Read the rest of this entry »
Archiv für die Kategorie ‘suchbegriffe’
Na denn… ein Lebenszeichen
In Blender, Blogs, suchbegriffe on 31. Januar 2008 at 22:54Ok, vielleicht erscheine ich ein wenig undankbar und bin keinen müden Link mehr wert, bei der hochselten gewordenen Aktualisierung dieser Internetpräsenz. Andererseits muß ich sagen, bin ich mit diesem Blog nicht verheiratet. Wäre ich es, würde es mir die Hölle heiß machen, mich so lange einfach nicht blicken zu lassen. Recht so. Allerdings habe ich keine Besserungsversprechungen im Gepäck. Ich lass mich doch nicht per künstlicher Nabelschnur an ein imaginäres, allumfassendes Datenmonster binden, um den Abfall meiner Gedanken, die früher durch unschöne Träume ausgebläht wurden in sogenannte Informationen zu pressen, und um anderen Menschen ihre Zeit zu stehlen. Ich gebe zu, ich bleibe dem Bloggen nicht zum Wohle anderer Menschen fern. Es gab einfach nichts, was es wert gewesen wäre, darüber zu schreiben. Wenn man sich den ein oder anderen Eintrag hier ansieht, mag man erstaunt seinen Kopf schütteln „er hat nur Dinge erlebt, die noch weniger Gehaltvoll waren, als der schlechteste Beitrag dieses Blogs? Arme Sau!“
Nein nein, alles im Lack. Wenig Zeit. Und wenig Muse. Es war halt Weihnachten. Und Silvester. Und Geburtstag auch noch. Ich bin jetzt erwachsen. Ich bin jetzt in dem Alter, von dem ich als Kind dachte, wenn man so alt ist, dann ist man wirklich erwachsen. Wenn ich jetzt auf damals zurück blicke, kann ich eigentlich nur sagen – man, war ich ein blödes Kind.
Und dann gab’s natürlich noch die Arbeit. Und die ist immer reichlich, im November und Dezember und im Januar. Wenn man erwachsen ist, so wie ich, ist eine angenehme Überaschung die Neuigkeit, dass man zwei Urlaubstage mehr im Jahr hat. Gemessen an der Tatsache, dass ich dem Tot wieder ein ganzes Stückchen näher gekommen bin, sind diese zwei Tage auch dringend Notwendig. Während der Arbeit findet man natürlich wenig Zeit, ihm fies ins Gesicht zu schnarchen.
Ich würde sagen, es wird schon irgendwie weitergehen. Außerdem finde ich, bin ich hier immer noch recht gut besucht, für meine Verhältnisse. Zwar, so vermute ich, wedeln sich viele unterm Schreibtisch einen runter, bei den Suchbegriffen, die ich da immer lesen muß, aber das sind schließlich auch Menschen. Und die haben Internet. Und die kommen hier her. Auf der Suche nach… naja. Sorry, Jungs und Mädchen. Ihr seid ‘ne ganz besondere Truppe. Ich nenne euch fortan „die Einarmigen“. Ihr wisst vielleicht schon wieso.
meine freundin chef riesen schwanz arsch: Hinter den Suchbegriffen
In Beziehung, Sex, suchbegriffe on 20. November 2007 at 21:55Abgesehen davon, dass die Worte in der Überschrift allein schon eine kleine Geschichte erzählen wollen, frage ich mich, welches Ergebnis man sich erhofft, bei Eingabe dieser Worte in dieser Reihenfolge in die bekannten Suchmaschinen des Internet. Ob die ersehnte Hilfe erfolgen konnte, nachdem man auf dieses Weblog gestoßen ist, kann ich leider nicht sagen. Ich überlege mir lieber ein Motiv, sich mit diesen profanen Worten bewaffnet auf die Datenautobahn zu begeben:
Da ist zum einen die Freundin, eine über alles geliebte Person die für einen da ist und für die man vielleicht sogar sein Leben lassen würde. Sie gehört ganz allein dir und man sorgt für Momente, die für alle beide auf immer unvergesslich bleiben. Sie ist der Mittelpunkt deines Lebens und du der ihre. Wie zwei kleine Himmelskörper die sich umkreisen sorgt ihr dafür, dass der jeweils andere nicht aus seiner Umlaufbahn geworfen wird. Ihr gebt euch halt, in guten wie in schlechten Zeiten und du weißt ganz sicher, nichts wird euch je auseinander bringen.
Doch dann ist da die andere Seite des Lebens: Die Arbeit. Du verbringst viel Zeit mit deinem Chef. Er gibt dir Geld, also tust du was er sagt. Jeden verdammten Morgen quälst du dich dort hin und sorgst dafür, dass der Mist, den er oder einer seiner Stellvertreter verzapft hat nicht zu einer Katastrophe führt und erhältst als Dank einen drohenden Blick: Nichts den anderen sagen. Er ist ein grauenhafter Mensch mit einer Lache, deren Bösartigkeit zu beschreiben in dieser Sprache kaum möglich ist. Seine Mitarbeiter behandelt er wie sein Eigentum und wer nicht über seine dreckigen Witze lacht, ist raus! Du überstehst den Tag nur, weil du weißt, dass zu Haus deine Freundin auf dich wartet, dein ewiger Quell der Freude. Die albernen Bumsgeschichten und die widerliche Prahlerei über sein überdimensionales Gemächt überstehst du nur, mit deinen Gedanken bei der Frau, bei der du sein darfst, wie du bist und sie dich trotzdem noch behandelt, wie einen richtigen Menschen. Doch plötzlich steht sie in der Tür zu deinem Büro und dein Privatleben beginnt sich mit dem Beruflichen zu vermischen.
Die letzte Nacht war vielleicht nicht so besonders, und du wolltest es lieber schnell vergessen. Sie jedoch versucht das Missverständnis aufzuklären und bringt dir zur Versöhnung etwas Süßes. Schokolade. Himmel Arsch und Zwirn, und jetzt kommt auch noch dein Chef. Die beiden lernen sich kennen, und sind sich sofort sympathisch. Das ist dir natürlich höchst suspekt. Und dein Chef trägt ausgerechnet die engsten Hosen, die er je an hatte und deine Freundin lacht, wie du sie noch nie lachen gehört hast. Und eh du dich versiehst, steht sie beinahe jeden Tag in der Tür. Die Schokolade, die sie bringt wird immer billiger, dafür bleibt sie aber länger, besonders an Tagen, an denen dein Chef zugegen ist. Irgendwann kommt sie dann nicht mehr, und du bemerkst die Zeitlich ausschweifenden Mittagspausen deines Vorgesetzten und dass er dir zwar weiterhin seine kleinen Abenteuer erzählt, aber den Namen seiner Gespielin neuerdings mitten in der Geschichte ändert oder gleich ganz weglässt. Abends ist deine Freundin zu kaputt, dir gute Nacht zu sagen und du machst dir langsam Gedanken.
In deinen Träumen baumelt das Gehänge deines Chefs herum und das verdammte Ding spricht mit dir über den Unterschied zwischen hinten und vorn und du bemerkst, dass dein „Schatz“ nicht mehr gerade sitzen kann. Leider gibt er dir Geld und sie gibt dir eine Art zu Hause und da du an beiden Dingen sehr hängst, tust du gar nichts. Außer die Worte meine, freundin, chef, riesen schwanz und arsch in die bekannten Suchmaschinen rein zu hämmern und heraus zu finden, wie du verdammt noch mal da wieder heraus finden sollst.




