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Archiv für die Kategorie ‘Musikempfehlungen’

BlackFrancis – BlueFinger

In Musik, Musikempfehlungen on 13. November 2007 at 12:38

Black Francis ist Frank Black und ein ehemaliger Pixies. Manche sind halt ein wenig unentschlossen, wenn’s um ihre eigenen Namen geht. Aber das spielt keine Rolle, solang man ihn nicht aus den Augen verliert. Die Musik ist so gut, dass mein iTunes mich gar nicht mehr fragt, was ich hören will, sondern sofort auf BlueFinger schaltet… Na gut, das ist nicht wahr, aber wenn es das könnte, hätte ich auch nichts dagegen.

Spätestens nach ‘Threshold Apprehension’ zieht einen das Album richtig rein und zeigt einem, nach dem bekannten Klängen des Frank Black, dass da noch viel mehr ist. Wenn man also seines Radios über ist, und verflucht nochmal keine dummen Witze über Stau oder das Wetter mehr hören möchte, dann klettert man eben auf’s nächstgelegene Hausdach und schmeißt die alte Kiste herunter. Ich glaube, die Musik von Frank Black ist wichtig für Menschen, deren Hirn von Robbie und Juli und Silbermond und Mika weichgekocht wurde. Nie vergessen: Es ist immer noch was zu retten. Immer!

Einer der Songs auf dem Album stammt ursprünglich von Herman Brood & his Wild Romance:

You can’t break a heart and have it.

Frank Black’s cover dieses Stücks riecht natürlich schwer nach Gitarre, aber für jemanden der den Sound eines schwebend-krachenden Gitarrenriffs bevorzugt an seine Ohren lässt, ist es, als Tanze man über eine blühende Waldwiese im Frühling. Ich persönlich würde nicht einmal entscheiden wollen, welche Version besser sein soll. Im Zweifelsfalle, sagt man gerne, lieber das Original. Ich höre sie einfach abwechselnd. Auf BlackFrancis.net kann man sich (klick auf die Gitarre) ‘Treshold Apprehension’ und ‘Diskotheque 36′ vom BlueFinger-Album anhören.

Frank Black verliebt sich gerne in Songs von anderen Künstlern und verschafft ihnen durch seine eigene Interpretation ein ganz neues Wesen. Dabei verändert er die Stücke nie grundlegend, sorgt aber meistens für eine art „Veredelung“. Black Raider ist ein Song von Tom Waits gleichnahmingen Album, und wird von Black nur mit seiner Gitarre und der Hilfe der Moderatorin (zumindest am Schluss), wie man bei diesem Radioauftritt bei 89.3thecurrent hört, wiedergegeben. Dieser Song begnet einem auch auf dem „Black Letter Days“- Album zur Begrüßung und zum Abschied.

Gut, die Dame hat am Schluss leichte Probleme an sich zu halten, aber so kriegt dieser irre Song wenigstens noch einen lustigen Abschluss.

Frank Zappa – Overnite Sensation

In Musik, Musikempfehlungen on 12. Oktober 2007 at 22:15

Zappaneuling ist ein ziemlich bescheuertes Wort. Irgendwann hat mal jemand gesagt, Zappa war ganz gut, aber er habe auch viel scheisse gemacht. Wir waren bestürzt. So jemand war sicherlich ein Zappaneuling. Und vermutlich wird er es für immer bleiben. Es gibt bessere Alben von Frank Zappa als Overnite Sensation. Aber dieses ist so schön eingängig, aber dabei immer voller kreativer Ideen und Gitarrensoli, die in der heutigen Musik ganz einfach fehlen. Es wirkt trotz mach skuriler Stellen nicht abgehoben, man ertappt sich vieleicht eher dabei zu denken, natürlich muß das so klingen. Wie denn auch sonst? Dieses Album wird nie langweilig. Allerhöchstens braucht man irgendwann mal eine kleine Pause davon, die eher der sehnsucht nach Abwechslung zuzuschreiben ist, denn der Klangästhetik dieses Tonträgers. Aber irgendwann ist es ganz automatisch wieder im Player, auf dem Teller oder im Flash-Speicher.

Und DAS ist richtig Geil: Steve Vai bei Zappa plays Zappa: Zomby Woof

Es gibt einen ganz wunderbaren Artikel bei Wikipedia über das Musikmonster Zappa und selbstverständlich gibt es da noch die hauseigene Internetpräsenz Zappa.com Und selbstverständlich darf FZ Live nicht fehlen: I’m the slime bei Saturday Night Live, 1973 1976! Neunzehnhundertsechsundsiebzig war’s. Verzeihung.

David Bowie – BBC Radio Theatre, London, June 27, 2000

In Musik, Musikempfehlungen on 12. Oktober 2007 at 21:04

Großartiges Konzert im Rahmen der Bowie at the Beeb – Best of BBC-Sessions ‘68 – ‘72. Toll arangiert und der beste Beweis, dass David Bowie ein Ausnahmekünstler ist. Im Publikum befanden sich fast ausnahmslos Prominente und Reporter der BBC.

Die CD erschien als Bonus als Disc 3 der oben genannten BBC-Sessions. Spätere Versionen dieser Compilation wurden ohne dieses Konzert ausgeliefert, doch es war eine zeitlang einzeln erhältlich. Momentan ist es etwas schwierig daran zu kommen, doch bei Amazon.com wird es noch gebraucht in der 3-Disc-Version Bowie at the Beeb angeboten.

Hier ist ‘Stay’ aus genau diesem Konzert:

Bei illustrated-db-discography findet man so ziemlich jeden Song, den Bowie auf irgendeinem Tonträger mal veröffentlich hat. Und wer sich das Album besorgt hat, aber die Texte nicht versteht, kann hier gerne reinschauen und dann einfach mal laut mitsingen.

Arctic Monkeys – Favourite Worst Nightmare

In Musik, Musikempfehlungen on 9. Oktober 2007 at 23:48

Super Album, tolle Weiterentwicklung vom Erstling ‘Whatever People Say I Am, That’s What I Am Not’.

Hier ist das Video von Fluorescent Adolescent.

Wichtig ist natürlich auch der link zur absoluten fanpage mardy-bum.com

Viele Fragen werden natürlich auch hier beantwortet.

Natürlich gibt´s auch eine interessante Bio bei laut.de zur Band und selbstverständlich auch ein paar Worte zum Album

Ein Live-Auftritt darf nicht fehlen:

Und hier noch eine Version von ‘When the sun goes down ;) :