Tschüss Gary Moore

Die alten Platten meiner großen Schwester durchforstend stieß ich im zarten alter von 11 Jahren auf Iron Maiden, Saxxon und Gary Moore. Starker Tobak, damals. Während die anderen nur vereinzelt Schäden hinterließen, blieb mir Moore mit seiner vergleichsweise ruhigen Gangart erhalten und forderte mich auf, selber in die Saiten zu greifen. Seine späteren Blues-Geschichten waren zwar erstmal nicht ganz meine Welt, trotzdem habe ich mich über seine Entwicklung, zwischen Kunst und Kommerz immer mehr gefreut als über die neuste Ausgabe irgendeines weichgespülten Pop-Klassikers in Spe.

Jetzt bin ich etwas traurig über den plötzlichen Tod eines Künstlers mit dessen Musik ich einen Großteil meiner eher spröden Teenagerzeit ausschmücken durfte.

Ich wünsche seiner Familie und seinen Freunden alles Gute in dieser schweren Zeit.

Machs gut, Gary Moore!



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