American Culture
Veröffentlicht: 7. Februar 2011 Einsortiert unter: ... und noch was Schreibe einen Kommentar »Eigentlich sollte ich längst schlafen, aber im Fernsehen läuft der Super Bowl und auch wenn ich zu diesem Sport überhaupt keinen Bezug habe, die Regeln nicht komplett verstanden habe und nicht einen Spielernamen kenne, schaue ich mir das ganze Spektakel sinnloserweise einmal an. Amerika, also. Das Gras ist grün, der Himmel ist blau und Frauen haben Geheimnisse, oder so. Und plötzlich tauchen doch noch ganz bekannte Namen auf: Jennifer Anniston, Shakira (die natürlich als Christina Aguilera verkleidet ist, aber ich hab’s nicht gemerkt), Ashton Kutcher, Tobi Maguire, Michael Douglas, Sam Elliot, Slash und die Black Eyed Peas. John Travolta hab ich gesehen, dann fällt jemandem der Ball aus der Hand und es wird viel über die langen Haare zweier wichtiger Spieler gesprochen, deren Positionen ich gerade vergessen habe. In der ARD-Kabine steht ein deutscher Super Bowl-Gewinner und ich frage mich, ob er bei der aus tiefstem Herzen geschmetterten Nationalhymne der Vereinigten Staaten von Amerika auch so geheult hat wie ich. Diese Christina Shakira Algorithmus hat’s einfach.
Pause. Auftritt Black Eyed Peas! Nicht, das ich was gegen die Amerikanische Kultur zu sagen hätte, aber ein paar Blödbacken zu engagieren, die rumhampeln wie Jim Hensons erste Version seiner Muppets auf Koks… an Slash’s stelle wäre ich auch mitten in der Show abgehauen. Großer Höhepunkt: Fergie Brüllt bei “where is the love” ihren Text ins Micro, um dann, mitten auf dem Spielfeld stehend dass selbige in Richtung Zuschauer zu halten, damit die auch mal was singen können. Saublöde Geste. Schade, dass sich die sogenannten Superstars von heute auf ihren Bühnen mittlerweile genauso infantil bewegen dürfen, als würden sie vor ihrem Spiegel tanzen und dabei in eine Bürste singen.
Und einen Gedanken kriege ich einfach nicht aus meine Kopf: Fergie sieht aus, als würde sie müffeln. Dann ist sie auf ‘nem Footballfeld ja gut aufgehoben.
Zurück zum Football: ähh… …ja.
