Jeder Hans und Franz weiß was zu Eva Hermann und JBK zu erzählen. Dabei ist das Ganze doch recht einfach: Wer Jahrelang seine Informationen vom Blatt an die Nation weitergegeben hat, ist vielleicht nicht ganz so glücklich mit spontanen Formulierungen. Nach diesem Zitat muß man erstmal genau überlegen, was die Schöpferin dieser Frasen einem eigentlich sagen will. So kamen einige Journalisten dazu, dieses dehnbahre und von allen Seiten völlig anders ausschauende Satzwirrwarr gegen die Angeklagte zu verwenden. Wurstverkäufer JBK geifert mit dieser Geschichte nach Quote und Frau Hermann hat nach dem Rauswurf aus seinem verschlafenem Kaffeetreff mit Anleihen an die zuckersüße ZDF-Demokratie das Interviewt-werden eingestellt.
Jetzt kommt jeder Heini angeschissen und möchte darüber diskutieren, ob man in Deutschland einfach so von den guten Seiten der Nazizeit sprechen darf. Klar darf man. Man muß sich nur überlegen, ob die guten Dinge dieser Periode den schlechten in Anzahl und Güte nicht ein ganz klein wenig unterlegen sind und deshalb als Vergleich unmöglich herhalten können. Aber das sei den Trotteln überlassen, die damit ihre Bücher verkaufen, ihre Einschaltquote erhöhen oder einfach nur sich selber reden hören wollen.
Doch was von noch viel geringerer Qualität in der aktuellen deutschen Fernsehunterhaltung zeugt, der eigentliche Kern dieses Beitrags, was noch viel uninteressanter ist, für mich jedenfalls, was nach meiner ganz persönlichen Meinung überhaupt keine Relevanz haben sollte, und zwar zu gar keiner Zeit, ist der erhöhte Puls von selbstdarstellerin Maragarethe Schreinemakers. Das ist die Frau, die eine Therapie von sich selber nötig hätte, die aber kein Fernsehsender finanzieren, geschweige denn senden will. Bis jetzt. Vielleicht nimmt sich ja das ZDF der armen Margarethe an.





Du sprichst mir aus der Seele.