Wenn das Wetter sich mal wieder wie flüssige Pest über einen ergießt, nachdem man sowieso schon einen beschissenen Tag hatte, ist es noch unerträglicher, ALTKanzler Schröder in der Suboptimalen Plauder- und Schleimstunde mit Beckmann zu verfolgen. Es reichen schon kurze Sätze aus einem der beiden verkniffenen Münder und schon bin ich nackt auf dem Weg in den kalten Regen. Die Biographie eines freundlichen Egomanen ist mir aber auch Read the rest of this entry »
Archiv für Oktober 2006
Vom schreiben müssen und lesen wollen
In Arschgeigen, Blender, Gesellschaft on 31. Oktober 2006 at 23:48Brief an einen Krüppelmacher
In Texte on 13. Oktober 2006 at 22:10Vielleicht fühlen Sie sich nicht wohl, in ihrer Haut. Mag sein, Sie haben sehr viel Verantwortung zu tragen, sehr viele Menschen, die von Ihnen abhängen, von denen sie aber vermutlich nicht einmal die Gesichter kennen. Mag sein, Sie laufen durch die Straßen und halten sich für was besonderes. Doch im Grunde genommen sind Sie simpel. Sie haben schonmal jemanden Stolz auf sich gemacht. Sie haben jemanden dazu gebracht, sich besonders zu fühlen, weil er Sie kennt, oder gar mit Ihnen verwandt ist. Sie haben nicht nur ihn betrogen, Read the rest of this entry »
Kill Fritz
In Texte on 3. Oktober 2006 at 13:42Was nützt es, verstimmt zu sein? Sind sie etwa eine Klavier oder ein Cello? Ihnen geht es nicht gut, sie fühlen sich schlecht und eigentlich wissen sie gar nicht so genau warum. Im Grunde genommen sind sie fit wie ein Turnschuh und sehen aus wie das blühende Leben. Doch irgendwas bedrückt sie, sie wissen halt nur nicht was. Also geben sie dem Kind doch einen Namen. Nennen sie es Read the rest of this entry »
Die Geisel
In Texte on 2. Oktober 2006 at 23:51Geistesabwesend fuhr ich hoch. Genau zum richtigen Zeitpunkt, vor der Arbeit. Den Wecker hatte ich gestern Abend vergessen zu stellen und in der folgenden Nacht hatte der Schlaf wieder einen hohen Bogen um mich gemacht.
Er quält mich. Er füttert mich mit ganz, ganz seichten Nickerchen. Kleine Häppchen von schleichender, unbemerkter Abwesenheit. Weit weg von der wichtigen Entspannung, die der menschliche Körper so nötig hat. Die ersten Stunden der Nacht scheinen Read the rest of this entry »
Entenkadaver
In Geschichten on 2. Oktober 2006 at 01:22Kühles Wasser um mich und die Welt ist wieder schön. Hier wird gekrault, da wird geplanscht und am Ufer werden Cellulite und Bierbäuche frisch gecremt in die Sonne gehalten. Ich bahne mir meinen Weg durchs Wasser und ein paar Algen, die mir ständig an den Hals gehen, lasse sie aber vollkommen unbeeindruckt zurück, auf meiner Tour durch den ganzen See.
Ich durchschwimme kältere und wärmere Stellen mit starken Temperaturunterschieden in der Mitte. Dafür gibt es dort weniger schwimmendes Gestrüb. Von hier aus sieht man Read the rest of this entry »




